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Heute starten wir sehr früh und wir haben uns entschlossen entgegen den Empfehlungen nicht auf der rechten sondern auf der linken Donauseite nach Budapest zu fahren!

Zuerst setzen wir mit der Fähre nach Nagymaros auf die andere Donauseite über.

Auf gutem Radweg nach Vac. Von da an gibt es in unserem Routenbuch überhaupt keine Route mehr auf dieser Seite. Wir versuchen es trotzdem. Auf einem wirklich guten, schattigen Weg geht es weiter bis nach Göd und Dunakesi. Nur die Ortsdurchfahrten sind etwas beschwerlich. Und dann gibt es wirklich keinen Radweg mehr und die letzten km bis zur ersten Ortstafel von Budapest müssen wir im Verkehr auf der B2 fahren. Es gibt zwar Hinweisschilder dass es auf dieser Straße verboten ist, mit Traktoren, Fuhrwerken und Fahrräder zu fahren. Es gibt aber keine andere Möglichkeit und kurz vor Budapest ist am Straßenrand eine Polizeikontrolle, aber die kümmert sich überhaupt nicht um uns Radler sondern kontrolliert scheinbar nur Autofahrer. Also war es doch nicht so schlimm!

Dann sehen wir die erste Ortstafel von Budapest. Bis ins Zentrum sind es dann allerdings noch gut 15 km! Und da kommen wir dann wieder automatisch auf den Radweg der von der anderen Seite der Donau nach Budapest führt und wir überqueren die Donau um sie dann wieder auf der Elisabethbrücke nochmals zu überqueren damit wir zum Keleti pu kommen. In der Stadt ist es nicht sehr angenehm zu fahren, wir benützen, wie die anderen Radler auch, den Gehsteig, aber auch da kommt man nicht gut weiter!

Ein bisschen Schatten mitten in Budapest!

Dann haben wir den Bahnhof erreicht. Wir haben noch einige Zeit bis unser Zug nach Wien abfährt! Auch hier noch ein Tip: Man darf sich nicht darauf verlassen, dass der Zug auch auf dem Bahnsteig abfährt der auf der Anzeigetafel angegeben ist. Unser Zug ist anstatt von Bahnsteig 13 auf Bahnsteig 4 abgefahren, was wir glücklicherweise durch Lautsprecherdurchsagen erfahren haben!

Eine tolle Reise geht langsam zu Ende. Im Zug ist genügend Platz und nach ca. 3 Stunden erreichen wir Wien. Jetzt müssen wir noch nach Klosterneuburg und das Unglaubliche passiert:

Mitten in Wien erwischt uns der Regen!!!!

Also haben wir unsere Regenschutz-Sachen doch nicht umsonst mitgehabt!

64 km gefahren, Wetter: Hitze

+ 18 km in Wien gefahren, Wetter: Regen